Kategoriearchiv: Einsätze

Auto bleibt im Hang hängen

15.7.2026. Kurz nach dem Mittag verunfallt ein Autofahrer oberhalb Tschamut, kommt von der Strasse und bleibt rund 50 Meter unterhalb der Fahrbahn in einem Steilhang stehen. Zusammen mit der Polizei, dem Rettunsgdienst Surselva, der Flugrettung und unserer Strassenrettung kann die verletzte Person versorgt und gerettet werden.

Bericht Kapo:

Am Mittwochmittag ist ein Personenwagen am Oberalppass von der Strasse abgekommen und überschlug sich. Der Lenker wurde leicht verletzt. 

Der 71-jährige Automobilist fuhr am Mittwoch kurz vor 12.50 Uhr auf der Oberalpstrasse von der Passhöhe talwärts in Richtung Sedrun. Vor Tschamut geriet sein Fahrzeug in einer Linkskurve bei Prau Mulins rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach einen Bündnerzaun. Anschliessend überschlug es sich im steil abfallenden Wiesland zweimal und kam auf den Rädern zum Stillstand. Arbeiter einer nahegelegenen Baustelle eilten dem Verunfallten, er konnte sich selbst auf dem total beschädigten Fahrzeug befreien, zu Hilfe. Der leicht verletzte Mann wurde durch ein Team des Rettungsdienstes Surselva sowie eine Crew der Rega medizinisch erstversorgt und anschliessend ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Aufgrund der ersten Unfallmeldung wurde auch die Strassenrettung Sursassiala aufgeboten. Die Kantonspolizei Graubünden ermittelt die genauen Umstände dieses Verkehrsunfalls.

Indach-Solaranlage fängt Feuer

(Bericht kapo.ch)

Gegen 14.30 Uhr wurde der Einsatzleitzentrale eine starke Rauchentwicklung bei einem Mehrfamilienhaus in Disentis gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Teil des Daches mit einer Photovoltaikanlage in Brand. Die Feuerwehr Sursassiala lokalisierte den Brand rasch und bekämpfte ihn von einer Autodrehleiter aus. Aufgrund der grossen Hitze musste die Dachkonstruktion mehrfach nachgelöscht werden. Bis am Dienstagmorgen wurde eine Brandwache gestellt. Vorsorglich stand auch der Rettungsdienst Surselva im Einsatz. Während der Löscharbeiten musste die Oberalpstrasse für gut eine Stunde gesperrt werden.

Landmaschine brennt

20.6.2026. Auf dem Weg zur Alp fängt eine Landmaschine an zu brennen. Die Anwesenden können den Anhänger abkuppeln. Durch die starke Hitze gerät auch die Böschung und der Hang in Brand. Das rasche Eingreifen der Feuerwehr kann einen grösseren Brand verhindern.

Personen von Auto angefahren

(Kapo GR) Am Freitagvormittag ist in Sedrun ein Auto in mehrere Personen gefahren. Eine Person wurde dabei getötet und zwei weitere mittelschwer bis schwer verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen betätigte der 87-jährige Autolenker kurz vor 10 Uhr auf einer Quartierstrasse versehentlich das Gas- statt das Bremspedal. Sein Auto beschleunigte und erfasste vier Mitglieder einer Schülerlagergruppe mit Begleitpersonen. Dabei wurde eine 47-Jährige so schwer verletzt, dass sie auf der Unfallstelle verstarb. Zwei mittelschwer bis schwer verletzte 13-jährige Mädchen wurden nach der Betreuung durch Drittpersonen, zwei Teams des Rettungsdienstes Surselva sowie zwei Rega-Crews ins Kantonsspital Graubünden sowie ins Luzerner Kantonsspital geflogen. Ein Junge wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Zur Betreuung der weiteren Mitglieder der Personengruppe stand das Care Team Grischun im Einsatz. Im weiteren Einsatz stand die Feuerwehr Sursassiala. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt die Kantonspolizei die genauen Umstände, die zu diesem Verkehrsunfall geführt haben.

Wir sprechen den betroffenen Familien und allen Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus.

Unfall mit landwirtschaftlichem Fahrzeug

26.8.2025. Am Lukmanierpass auf Gemeindegebiet von Medel (Lucmagn) hat sich am Montagvormittag ein Unfall mit einem landwirtschaftlichen Gefährt ereignet. Ein Mann wurde dabei verletzt.

Der Unfall ereignete sich um 11 Uhr bei der Örtlichkeit Fuorns, als ein Landwirt mit Zetten beschäftigt war. Das landwirtschaftliche Gefährt rutschte mehrere hundert Meter durch Wald und über Wiesland hinunter, bis es vor der Passstrasse zum Stillstand kam. Für die medizinische Betreuung des Verletzten waren ein Team der Rettung Surselva und eine Rega-Crew vor Ort. Weiter stand die Strassenrettung der Feuerwehr Sursassiala im Einsatz. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die Umstände dieses Unfalls ab. 

(Bericht und Bild Kapo GR)

Unfall mit landwirtschaftlichem Fahrzeug

13.06.2025. Am Freitagnachmittag um 16:20 Uhr ist es bei Surrein unterhalb der Via Val im Gebiet Puzzastg Sut zu einem Unfall mit einem Heuladewagen gekommen. Der Lenker wurde mittelschwer verletzt. 

Ein 49-jähriger Lenker eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges war mit dem Beladen des Heu-Ladewagens beschäftigt. Beim Rückwärtsfahren geriet das Gefährt im steilen Gelände in Schräglage und kippte folglich auf die linke Seite. Dabei wurde das Bein des Lenkers eingeklemmt. Notfallsanitäter der Ambulanz des Regionalspitals Surselva leisteten zusammen mit Einsatzkräften der Strassenrettung Sursassiala die Erstbetreuung. Anschliessend wurde der Verletzte mit einer Windenaktion der Rega geborgen und ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überflogen. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genauen Umstände ab, welche zum Unfall geführt haben. (Kapo)

Frontalkollision in Fontanivas/Disentis

05.11.2024 (Bericht Kapo)

Am Montag ist es auf der Lukmanierstrasse zu einer Frontalkollision eines Lieferwagens mit einem Personenwagen gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. 

Ein 46-jähriger fuhr nach 10.15 Uhr auf der Lukmanierstrasse von Curaglia in Richtung Disentis/Mustér. Nach einer Linkskurve schleuderte sein Lieferwagen auf der Vorderrheinbrücke und kollidierte frontal mit einem Auto aus der Gegenrichtung, gelenkt von einer 58-Jährigen. Der 46-Jährige wurde dabei mittelschwer verletzt, die 58-Jährige sowie ihr Beifahrer wurden leicht verletzt. Die Verletzten wurden durch zwei Teams der Rettung Surselva sowie eine Rega-Crew medizinisch betreut. Der mittelschwer Verletzte wurde ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen und die beiden Leichtverletzten mit einem Rettungswagen ins Spital nach Ilanz transportiert. Die Strassenrettung Sursassiala stellte den Brandschutz sicher und unterstützte die weiteren Einsatzkräfte. 

Verkehrsunfall am Oberalppass

31.10.2024 (Bericht Kapo)

Am Mittwoch ist am Oberalppass ein Auto von der Hauptstrasse abgekommen und hat sich mehrfach überschlagen. Der Fahrzeuglenker wurde schwer verletzt.  

Der 60-Jährige fuhr um 09.15 Uhr auf der Oberalpstrasse H19 von der Passhöhe talwärts in Richtung Sedrun. In einer Linkskurve oberhalb Tschamut kollidierte sein Auto mit dem rechtsseitigen Bündnerzaun und stürzte anschliessend rund 30 Meter einen Abhang hinunter. Arbeiter einer nahen Baustelle sicherten das Auto gegen ein weiteres Abstürzen und leisteten Erste Hilfe. Unterstützend im Einsatz standen zehn Angehörige der Strassenrettung Sursassiala, welche gemeinsam mit der Rega-Crew und dem Rettungsdienst Surselva den schwer verletzten Mann bargen. Nach der notfallmedizinischen Versorgung vor Ort wurde er ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Die Kantonspolizei Graubünden ermittelt den genauen Unfallhergang.

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Belastungstest für La Pendenta

Am 19.10.2024 wurden in Zusammenarbeit mit dem Verein La Pendenta und unserer Feuerwehr Belastungstests an der neuen und längsten Hängebrücke Graubündens über den Vorderrhein durchgeführt. Laut den Ingenieuren fand ein derart aufwendiger Test in diesem Rahmen zum ersten Mal statt, sodass die Ergebnisse auch für zukünftige Hängebrückenprojekte genutzt werden können. Ziel dieser Tests war es, die strukturelle Stabilität des Brückentragwerks unter kontrollierter Belastung zu überprüfen und eventuelle Veränderungen in der Geometrie der Brücke festzustellen. Diese Tests sind ein wesentlicher Bestandteil der abschließenden Sicherheitsüberprüfung, um sicherzustellen, dass die Brücke den zukünftigen Anforderungen des Fußgängerverkehrs und möglichen zusätzlichen Belastungen standhält.

Für den Belastungstest wurde die Brücke mit einem Gewicht von 22 Tonnen Wasser belastet, das gleichmäßig über die gesamte Brückenlänge verteilt wurde. Die Feuerwehr stellte das notwendige Wasser zur Verfügung, das in geeigneten Behältern auf die Brücke gebracht wurde. Die Verteilung erfolgte so, dass eine möglichst gleichmäßige und kontrollierte Last auf die Brückenkonstruktion wirkte.

Während der Tests wurde die Brücke kontinuierlich von einem professionellen Geometer überwacht, der mithilfe präziser Vermessungstechniken mögliche Verformungen und Veränderungen in der Struktur der Brücke dokumentierte. Der Geometer konzentrierte sich dabei insbesondere auf die folgenden Aspekte:

Durchbiegung der Tragseile: Es wurde überprüft, ob die Tragseile unter der Belastung ihre Spannkraft verlieren oder sich merklich durchbiegen.

Veränderungen im Durchhang: Der natürliche Durchhang der Brücke beträgt ca. 15 Meter, und es wurde darauf geachtet, ob dieser Wert unter der Belastung signifikant zunimmt.

Veränderungen der Steigung: Die maximale Steigung der Brücke liegt bei 15 %. Auch hier wurde beobachtet, ob sich durch die Belastung eine merkliche Veränderung ergibt.

Verankerung im Baugrund: Die Rückverankerung, bestehend aus vorgespannten Bodenankern, wurde ebenfalls auf mögliche Verschiebungen hin überprüft, um sicherzustellen, dass die Kräfte sicher in den Baugrund abgeleitet werden.

Die durchgeführten Belastungstests haben gezeigt, dass die Hängebrücke in der Lage ist, die geplanten Lasten sicher zu tragen. Die gemessenen Verformungen und Veränderungen, die der Geometer dokumentierte, lagen innerhalb der erwarteten Toleranzen und wiesen keine Hinweise auf strukturelle Schwächen oder Instabilitäten auf.

Weitere Infos findet ihr unter La Pendenta. Gönner sind herzlich willkommen. Die Einweihung findet am 16. November 2024 in Disentis statt.

Beitrag RTR

Besuch einer alten Dame

28.10.2023. Einen ganz speziellen Einsatz hatten wir zusammen mit der Feuerwehr Andermatt am Wochenende. Wir begleiteten die 110jährige Dampflokomotive der DFB auf ihrer Stammstrecke zwischen Disentis und Realp. Die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Leuten auf und neben dem Gleis waren sehr spannend. Und als wollte die alte Dame uns noch testen: Am Samstag zündete sie einen Hang oberhalb Tschamutt an. Dank einem vorgeplanten Einsatzkonzept hatte das Feuer aber keine Chance.

Auto in Vollbrand

Bericht und Bilder: Kapo GR/SFP Sursassiala

17.10.2023. Am Dienstagvormittag ist in Cumpadials ein Auto vollständig ausgebrannt. Der Fahrzeuglenker konnte sich vorgängig unverletzt in Sicherheit bringen.

Der 72-Jährige fuhr am Dienstag kurz vor 11.15 Uhr von Cumpadials kommend in Richtung Surrein. Bei der Rheinbrücke stellte er plötzlich einen Leistungsabfall sowie ein Stottern beim Motor fest. Aufgrund dieser Feststellung hielt er bei einem Ausstellplatz an und versuchte sein Gefährt neu zu starten. Im gleichen Moment nahm er Rauch aus dem Motorraum wahr. Er stieg sofort aus und stellte auch noch Flammen unter dem Fahrzeug fest. Sofort alarmierte er über den Notruf die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden. Trotz raschem Eingreifen der Einsatzkräfte der Strassenrettung Feuerwehr Sursassiala brannte das Auto vollständig aus. Durch den Brand wurde auch noch ein in der Nähe parkiertes Fahrzeug beschädigt. Der Schadenplatz wurde durch einen Mitarbeiter des Amtes für Natur und Umwelt beurteilt. Das durch den Brand kontaminierte Erdreich musste abgetragen werden. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die Umstände zu diesem Fahrzeugbrand ab.

Die Stützpunktfeuerwehr stand mit 13 Mann im Einsatz. Bewährt hat sich, dass die AdF der Strassenrettungsgruppe auch gleich der ABC-Gruppe angehören. Da das ABC-Fahrzeug ebenfalls mit Material auf Platz war, konnte das Löschwasser sofort aufgefangen und austretende Öle gebunden werden. Somit floss kein kontaminiertes Wasser in den nahegelegenen Vorderrhein.