Zigaretten, Raucherwaren und Feuerzeuge nicht sorglos wegwerfen. Lokal kann auch eine erhöhte Gefahr bestehen. Dies gilt vor allem für den Südhang, auf schneefreien Flächen oder im Sommer speziell für die Gemeinden Disentis/Mustér und Medel/Lucmagn.
Kategoriearchiv: Nicht zugewiesen
Material
Gutes Material erspart Arbeit. Wir sind stets bemüht, gutes Material anzuschaffen. Priorität hat für uns die Sicherheit unserer Leute. So werden wir in den nächsten zwei Jahren die persönliche Bekleidung ersetzen, da die alte ausgedient hat. Aber auch das übrige Material wird gut unterhalten. Dafür sorgt eine 6-köpfige Mannschaft.
Notruf
Sofort Feuerwehr über die Notrufnummer 118 alarmieren. Dabei möglichst genaue Angaben zum Ereignis machen, damit der zuständige Beamte die richtigen Mittel aufbieten kann. Ist das Ereignis klein, kann dieser auch nur einzelne Personen aufbieten, also auch bei einem kleinen Zwischenfall immer 118 wählen!
Personen, Tiere, Sachwerte retten und bergen, wenn keine Gefahr besteht. Nachbarn alarmieren und informieren. Personen, die von der Gefahr eingeschlossen werden, sollen sich beim Eintreffen der Feuerwehr bemerkbar machen.
Wenn möglich Feuer löschen, ohne sich selber jedoch in Gefahr zu begeben. Feuerwehr beim Eintreffen möglichst genau informieren.
Was tun im Schadenfall?
Denken Sie daran, dass Sie Schäden so schnell wie möglich und vor der Schadensbehebung der Gebäudeversicherung melden müssen. Nach Ihrer Schadenmeldung vereinbart die GVG mit Ihnen einen Termin und ein Schadenschätzer besichtigt den Schaden. Sie erhalten alle notwendigen weiteren Informationen. Die zuständige Stelle erreichen Sie wie folgt:
Gebäudeversicherung Graubünden, Ottostrasse 22, 7001 Chur, Tel. 081 258 90 00 oder noch einfacher mit diesem Link.
Einsatzgebiet
Einsatzgebiet allgemeiner Dienst
Das reguläre Einsatzgebiet umfasst die drei Gemeinden Disentis/Mustér, Tujetsch und Medel/Lucmagn mit insgesamt 362 km2 im Kanton Graubünden (Schweiz). Folgende Fraktionen (Dörfer und Weiler) gehören dazu:
Acla, Acla da Fontauna, Acletta, Baselgia, Bugnei, Buretsch, Camischolas, Caprau, Cavardiras, Cavorgia, Clavaniev, Cuoz, Curaglia, Dieni, Disentis, Disla, Drual, Faltscharidas, Funs, Fuorns, Gionda, Lukmanierpass, Madernal, Matergia, Mumpé Medel, Mumpé Tujetsch, Mutschnegia, Oberalppass, Pardé, Pardomat Dadens, Pardomat Dado (Gde Sumvitg), Peisel, Platta, Sedrun, Segnas, Selva, Sogn Gagl, Sogn Gions, Soliva, Sontga Catrina, Surrein, Sut Crestas, Tschamutt, Zarcuns
Einwohnerzahl: 3600 Einheimische, rund 400 Saisoniers + ca. 6800 Gäste (Hochsaison)
Versicherungssumme 2024 aller Gebäude: 2’771’608’880 CHF
Waldfläche: 99.95 km2
Tiefster Punkt: 956.6 M.ü.M (Madernal)
Höchster Punkt: 3613 M.ü.M (Tödi)
Oberalppass: 2044 M.ü.M
Lukmanierpass: 1916 M.ü.M
Nachbarskantone: Glarus, Uri, Tessin
Nachbarsgemeinden: Sumvitg, Glarus Süd, Silenen, Gurtnellen, Andermatt, Airolo, Quinto, Blenio, Lumnezia
Die Karte unten zeigt das Gebiet der drei Verbandsgemeinden, wo die Feuerwehr für den allgemeinen Schadendienst zuständig ist. Dazu gehören: allgemeine Brandbekämpfung, Elementarereignisse und Unterstützung von Polizei und Sanität.

Quelle: Bundesamt für Landestopografie, Bern
Spezialdienste
Die gelbe Farbe zeigt das zusätzliche Einsatzgebiet des Strassenrettungs– und ABC-Stützpunktes. Die Versorgung mit Waldbrand-Bekämpfungsmaterial, allgemeinem Material sowie die Abdeckung mit der Autodrehleiter gehören ebenfalls dazu.
Fläche insgesamt: 743.9 km2, davon Strassenrettung 511.4 km2
Kantonsstrassen: 78.7 km (Tunnels: Caschlatsch, Tuf, Las Ruinas, Val Zagrendra I+II, Val da Rein, Val da Crusch, Val da Tgauras, Curvet, Valetta, Vallatscha pintga, Vallatscha gronda, Stgegia, Scopi I+II, Crestas, Mumpé Medel)
Gemeindestrassen: 65 km
Bahnanlagen: 38.46 km (Tunnels: Disentis, Calmut, Oberalppass)
Seilbahnen/Sessellifte: 21, davon 2 Seilbahnen
Weitere Aufgaben
– Intervention Gotthard Basistunnel
– Bahnstützpunkt Matterhorn Gotthard Bahn
– Stützpunkt Mobiler Grossventilator MGV
– Shuttledienst 144
Nachbarsfeuerwehren:
Feuerwehr Sumvitg/Trun (Ortsfeuerwehr)
Corpo Pompieri Blenio
Corpo Pompieri Biasca (Unterstützung Strasse/Bahn)
Feuerwehr Andermatt (Unterstützung Strasse/Bahn)
Feuerwehr Ilanz/Glion (Unterstützung Strasse/Bahn)
Feuerwehr EMS (Unterstützung ABC)
Mit diesen Partnern arbeiten wir zusammen:
Kantonspolizei Graubünden (Stützpunkt Disentis und Ilanz) 117
Rettungsdienst Surselva (Stützpunkt Disentis und Ilanz) 144
Kantonspolizei Uri 117
Polizia cantonale Ticino 117
Rettungsdienst Uri 144
Tre Valli Soccorso 144
REGA (Untervaz, Erstfeld, Mollis, Locarno/Gordola)
AAA Alpine Air Ambulance (Liechtenstein)
Alpine Rettung Schweiz (Sektion Disentis und Tujetsch)
Zivilschutz Graubünden (Kompanie Surselva)
CareTeam Grischun
CareTeam MGB
Tiefbauamt Graubünden
Forstämter der Gemeinden Disentis, Tujetsch und Medel
Swiss Helicopters (Tavanasa)
Heli Ticino
Heli Lindth
Skiregion Disentis-Sedrun-Andermatt
Unser Auftrag in einem vielfältigen Gebiet
Bevor man die Russeinerbrücke überquert, versteckt sich unterhalb der Bahn die Ruine des ehemaligen Bewachungsturmes Hohenbalken. Der Turm stand auf einem grossen Felsvorsprung, welcher das Gebiet der Cadi (oberer Teil der Surselva) in zwei Regionen teilte: der obere Teil, die Sursassiala, und der untere Teil Sutsassiala genannt. Ethymologen erkennen bereits die Bedeutung der zwei Begriffe, denn „sassiala“ kommt vom Lateinischen „saxum“, was Stein bedeutet. Sur und sut sind Wörter aus dem Romanischen, welche lediglich „oberhalb“ und „unterhalb“ bedeuten, also zusammengsetzt „Ob dem Stein“ und „Unterhalb des Steines“. Somit umschliesst die Sursassiala die drei Gemeinden Disentis, Medel und Tujetsch. Und dieser Name wurde 2008 einstimmig für die neue Feuerwehrfusion gewählt.
Bereits 1998 fand eine gemeinsame Sitzung der drei Gemeinden betreffend Feuerwehrfusion statt. Die Zeit war damals jedoch zu früh. 2006 erwähnte die Gemeinde Tujetsch, dass sie an einer Zusammenlegung der Feuerwehren interessiert sei. Anfangs 2008 begann dann die eigentliche Planung zusammen mit der Gebäudeversicherung Graubünden. In wahrer Rekordzeit wurden sämtliche Erlasse durch Gemeindevorstände, Gemeinderäte und Gemeindeversammlungen genehmigt: im Juni in Disentis, im Juli in Medel und im September in Tujetsch. Die neue Organisation hat ihre Aufgabe am 20. Dezember 2008 übernommen.
Alle drei Gemeinde profitieren vom Zusammenschluss. Die Sicherheit wird erhöht, vor allem in Medel tagsüber, wo viele auswärtig arbeiten gehen. Zeitgleich wird der Bestand auf 70 AdF heruntergfahren, diese AdF können jedoch gezielter eingsetzt werden. .
Der Feuerwehrstützpunkt Sursassiala bietet folgende Dienste
- Hilfe für Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte
- Rettungsstützpunkt für die Cadi (ADL Standort)
- Strassenrettungsstützpunkt für über 80 km Kantonsstrassen
- ABC-Wehr Stützpunkt
- Waldbrandstützpunkt
- Tunnelspezialisten für Interventionen im Gotthard Basistunnel-Zugangsstollen Sedrun
- Bahnstützpunkt
- Grosslüfterstützpunkt
- Shuttledienst 144
Im neuen Konzept sind ebenfalls 5 Personen der lokalen Samaritervereine dem Sanitätsdienst zugeteilt. Weitere Partner arbeiten mit uns zusammen, namentlich der Rettungsdienst Surselva (144) und die Kantonspolizei in Disentis (117).