Kategoriearchiv: Informationen

ABC Fahrzeug wird ersetzt

6.12.2018. Es war 2008, als der Kanton Graubünden den Stützpunkt Sursassiala aufbaute. Dies geschah in Zusammenhang mit den Gefahrguttransporten über den Lukmanier, aber auch im Zuge Restrukturierung der ABC-Stützpunkte im Kanton. Als Fahrzeug erhielten wir das alte Pionierfahrzeug der Feuerwehr Affoltern (ZH). Das Fahrzeug hat auch bei uns sehr gute Dienste geleistet, ist aber inzwischen in die Jahre gekommen und so hat die Gebäudeversicherung entschieden, das 33jährige Fahrzeug mit einem neuen zu ersetzen. Im gleichen Zug wurde das Material vereinheitlicht und auf Modulen gelagert. Im neuen Fahrzeug haben wir nun Platz für 12 Module, genug also, um auch Bahn- und Strassenrettungsmaterial mitzunehmen. Die Firma Walser in Zizers/Rankweil (A) hat das Fahrzeug gebaut. Eine genauere Vorstellung ist demnächst unter dem Link Fahrzeuge zu finden. Die Fahrzeugeinweihung findet am 30./31. August 2019 statt.

Einsatzleiter- und Kommandantenkurs erfolgreich bestanden

Clau Dermon hat den Einsatzleiter- und den Kommandantenkurs 2018 mit Erfolg bestanden. Als Vizekommandant leitet er den Bereich Fahrzeuge unserer Feuerwehr. Nebst Unterhalt und Erhalt der Flotte ist er auch für die Maschinistenausbildung tätig. Als Vizekommandant entscheidet er im Gremiun über strategische und operative Angelegenheiten unserer Feuerwehr. Herzliche Gratulation und viel Erfolg für diesen weiteren Schritt!

Das neue ELF ist im Einsatz!

2.6.2018. Ende Mai überbrachte die Zugerland Technik das neue Einsatzleiterfahrzeug. Noch müssen kleine Anpassungen noch vorgenommen werden, das Fahrzeug ist jedoch voll einsatzbereit. Die Mitarbeiter von den Zuger Verkehrsbetrieben haben alles daran gesetzt, dass wir ein ganz spezielles, an unsere Bedingungen angepasstes Fahrzeug erhalten. Dabei half sicher auch die grosse Erfahrung im Aufbau von Polizei- und Sanitätsfahrzeugen. Das neue ELF, mit dem Namen Primus (lat. der Erste), ist ein mobiler Kommandoposten. Es besitzt eine eigenständige Stromversorgung, damit die Kommunikation über Funk (analog, digital/Polycom) jederzeit gewährleistet ist. Auch ein Internetanschluss ist vorhanden, so dass mit dem Computer vor Ort gearbeitet werden kann. Die Ablagen im Hinterteil sind so angelegt, dass wichtiges Material sowohl vom Heck, wie auch vom Fahrzeuginnern geholt werden kann. Nebst den üblichen Ausstattungen eines Feuerwehrfahrzeuges ist das ELF rundum beleuchtet. Somit wird eine zusätzliche Beleuchtung nicht mehr nötig sein. Das neue ELF ist der erste Schritt des Fahrzeugkonzeptes 2018-24, im Herbst folgt das ABC-Fahrzeug und im Frühjahr 2019 das neue TLF. Die offizielle Übergabe des Fahrzeuges erfolgt nach Abschluss der Arbeiten in ca. 2 Wochen.

Kampf gegen Abwanderung

14.4.2018. Seit Jahren kämpf das Medelsertal mit der Abwanderung. Das hat auch Folgen für die Feuerwehr. Tagsüber ist es schwierig, genügend Leute für den Ersteinsatz zu bekommen, denn die dienstpflichtigen Personen arbeiten grösstenteils nicht im Tal. Damit die ersten Minuten bei einem Alarm trotzdem abgedeckt sind, musste eine besondere Lösung geschaffen werden: ehemalige AdFs, die einen Bauernbetrieb bewirtschaften, werden für die Nothilfe ebenfalls aufgeboten.

Jährlich müssen diese Leute einen halben Tag üben, damit sie wissen, was zu tun ist. Die Ausbildung umfasst das richtige Alarmieren, die Bedienung einer Motorspritze (für den nötigen Wassertransport) und das sichere Retten von Menschen und Tieren. Dabei ist es wichtig, dass die Leute Gefahren erkennen, sodass sie sich nicht selber in Gefahr bringen. Die Gruppe bereitet den Schadenplatz vor und baut nötige Transportleitungen auf, damit das erste TLF gespiesen werden kann, wenn es dann aus Disentis oder Sedrun eintrifft. Auch die Kommunikation mit dem auf der Anfahrt befindlichen Einsatzleiter ist wichtig. So kann dieser rechtzeitig ein Bild der Schadenlage machen und nötigenfalls weitere Mittel bereits unterwegs aufbieten.</span> <span>Die zweitgrösste Einsatzfläche des Kantons verlangt bestimmte Ausrückordnungen, damit die vorgegeben Standards eingehalten werden können. Bei einem Alarm rücken 3 Ersteinsatzgruppen von drei verschiedenen Standorten aus: Disentis, Sedrun und Curaglia. Alle 30 AdFs sind im Atemschutz ausgebildet. Unterstützt werden die Gruppen von je einem TLF, bzw. in Curaglia ein KLF und je einen AS-Fahrzeug. In der Gruppe sind ebenfalls drei ausgebildete und erfahrene Einsatzleiter, die auch für den Grosseinsatz ausgebildet sind. Spezialisten der Strassen und Bahnrettung, Fachkräfte aus dem Bereich ABC und Forst, sowie Maschinisten für sämtliche Fahrzeuge sind ebenfalls in der Gruppe eingeteilt. So ist gesichert, dass mit einer recht kleinen Gruppe sämtliche Einsatzarten abgedeckt sind.

Impressionen aus einer Übung:

Grünes Licht für TLF-Ersatz

25.2.2018. Nach dem einstimmigen Ja des Gemeindevorstandes Medel/Lucmagn und des Gemeinderates Tujetsch, stimmte am letzten Freitag auch der Gemeinderat von Disentis/Mustér dem Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeuges als Ersatz für das altgediente 34-jährige TLF zu. Somit kann das neue Fahrzeug nun bestellt werden. Die Submission fand im November/Dezember 2017 statt. Sechs Anbieter boten uns 8 Fahrzeuge an, diese jeweils auch mit der Option einer Doppelkabine. Mit einer Ausnahme zeigten uns alle Hersteller ihre Fahrzeuge vor. Ende Dezember und anfangs Januar evaluierten wir stundenlang die 396 Punkte der Submission, aber auch die Ausführungen der Vorführungen. Zudem mussten wir die Zuschlagskriterien der Ausschreibung berücksichtigen. Da der Preis mit 50% massgebend war, fielen dadurch bereits gute Anbieter aus. Trotz durchdachter Fahrzeuge konnten top Verarbeitung und Funktionen die verlorenen Punkte nicht aufholen. Gewonnen hat Rosenbauer Schweiz AG, unser ADL-Lieferant mit dem Scania P450 AT. Grundsätzlich dürfen wir aber sagen: alle Hersteller haben sehr gute Produkte vorgezeigt. Wäre das Kostendach von 450’000 CHF der Gebäudeversicherung Graubünden zusammen mit den Kriterium Preis nicht gewesen, wäre die Wahl noch schwieriger geworden. Bei der Ausschreibung und Auswertung haben wir vor allem folgende Punkte berücksichtigt:

  • gute Motorisierung
  • Funktionalität der Pumpe
  • Einsatztauglichkeit (Grösse, Bedienung allgemein,…

Als Milizfeuerwehr müssen Fahrzeug und Bedienung einfach zu handhaben sein. Anders als Feuerwehrleute, die täglich mit den Fahrzeugen unterwegs sind, muss ein Fahrzeug für unsere Region einfach und übersichtlich sein. Zusatzfunktionen erschweren die Arbeit. Die Konsequenz: je einfacher das Fahrzeug, umso besser. Man kann Fahrzeuge vergolden, am Schluss aber, können Tanklöschfahrzeuge auch nur löschen. Hier lassen sich Kosten sparen, was wir auch gemacht haben. Ein Vergleich zwischen Anforderungen und Ausstattung ist unumgänglich. So wurde die Auswertung auch einfacher. Mit der gewählten Lösung können wir ein Kostendach von 450’000 CHF. Wir sind uns aber bewusst, dass wir auch Glück hatten. Fahrzeugpreis und Eurostärke sind entscheidend, beides sprach für uns. Bereits heute, nur zwei Monate später, hat sich die Situation auf dem Markt geändert. Auf Grund des Einsatzdispositivs mit drei Ausrückorten konnten wir zudem auf die Doppelkabine verzichten. Beim Einsatz bringen wir an einem Standort nicht mehr als 9 Leute zusammen und auch andere Fahrzeuge müssen mitgeführt werden. So macht die Kabine in unserem Fall keinen Sinn und nur für die Übungen ist diese zu teuer. Personentransporte können dann auch anders durchgeführt werden. Nun erfolgt die Bestellung des Fahrzeuges. Gleichzeitig müssen Farben und die Grobplatzierung der Geräte definiert werden. Der Grundaufbau des TLFs wird bei Rosenbauer International in Linz (A) geschehen. Danach erfolgt die Übergabe des Fahrzeuges an Rosenbauer Schweiz in Oberglatt, wo auch Fahrzeugbesprechungen und der definitive Materialeinbau stattfinden. Wenn alles gut geht, wird das Fahrzeug im Februar 2019 geliefert.

Neuerungen 2018

Auf Grund der erhöhten Feuergefahr über Weihnachten und Neujahr, beginnen wir unser Feuerwehrjahr seit vielen Jahren bereits am 1. Dezember. das bedeutet, dass Leute eingestellt und andere entlassen werden.

Entlassungen 2017

So geht das Jahr 2017 zu Ende und wir verabschieden den ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Tujetsch und unser Vizekommandant Eugen Degonda nach 26 Jahren Dienstzeit. Wir danken ihm für die vielen Einsatzstunden im Ernsteinsatz, aber auch im Übungsdienst, in der Vorbereitung und Administration. Ihm wünschen wir eine gute Zeit und hoffen, dass er uns manchmal auch wieder besucht.

Auch der Disentiser Vizekommandant Fredy Caminada tritt einen Schritt zurück und überlässt seinen Posten einem jüngeren Offizier. Glücklicherweise belibt er weiterhin als Instruktor und Offizier in der Wehr, was wir sehr schätzen. Auch dir Fredy danken wir für deine Arbeit, freuen uns aber auch, dass du weiterhin unter uns bleibst.

Allen anderen, die aus berufichen Gründen entlassen werden, wünschen wir ebenfalls viel Erfolg und danken ihnen für den Einsatz.

Änderungen 2018

Der Feuerwehrvorstand hat für die abtretenden Vizekommandanten folgende Personen gewählt:

Pierino Bisquolm, Instruktor FKS und Offizier. Er ist neu Kommandant-Stellvertreter und für die Logistik zuständig.

Roger Keller, Offizier und jetziger Vizekommandant bei der Nachbarswehr Sumvitg/Trun. Er ist für den Teil der Zugsausbildung zuständig.

Weiter wurden folgende Personen durch den Vorstand, bzw. das Kommnando gewählt:

Remo Deflorin, jetziger Gruppenführer wird neuer Materialchef

Clau Dermon, Offizier und verantwortlich für die Fahrzeuge/Ausbildung der Maschinisten

Ursin Schmid, Verbindungsoffizier für die Gemeinde Tujetsch

In Tujetsch tritt Gian Reto Nufer zudem als neuer Bereichsvorsteher ins Amt. Zudem wurden 6 neue AdFs rekrutiert. Die Ausbildung beginnt im Dezember 2017. Im Laufe 2018 lassen sich 3 AdFs zu Gruppenführern oder Offizieren weiterbilden.

Jahresplanung 2018

Auf Grund unserer Mehrjahresplanung und den Vorgaben der Gebäudeversicherung wurde die Planung 2018 fertig erstellt. Schwergewicht sind die Themen Grossereignisse (neues Lehrmittel), Atemschutz und Einsatztraining. Wir beginnen mit der effektiven Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Andermatt und vertiefen mit einer grösseren Gruppe das Thema ABC

Die Submission für unser neues TLF geht zu mitte Dezember 2017 Ende und eine gute Lösung muss im Januar gewählt werden. Im Januar wird auch das neuen ELF geliefert und spätestens im Oktober das neue ABC Fahrzeug.

Neue Zusammenarbeit UR/GR

25.4.2017. Die Bahnrettung für die Strecke der MGB zwischen Andermatt und Disentis ist aufgegleist. Mit einem Treffen auf dem Oberalppass fanden sich die beiden zuständigen Feuerwehren Andermatt und Sursassiala, mit Vertretern der MGB und der Kantone, zum ersten Mal zusammen. Bereits vorher gab es organisatorische Sitzungen zwischen den Verantwortlichen und die Verträge wurden unterschrieben.  Der MGB ist es ein Anliegen, dass die Rettung auf dem Streckenabschnitt funktioniert. Dafür stellt sie auch Mittel zur Verfügung. Gleichzeitig konnte aber auch die gegenseitige Hilfe bei einem Verkehrsunfall geregelt werden. Beide Feuerwehren unterstützen sich ab sofort auch in dieser Hinsicht gegenseitig. Nun werden die nötigen Einsatzpläne erstellt, damit mit gemeinsamen Übungen begonnen werden kann. Aufgetauchte Pendenzen müssen noch gelöst werden, so zum Beispiel die Kommunikation.

Bilder: Bruno Achermann, Gion Tenner

Infrastrukturpartner der SBB

31.3.2017. Als Dank für die gute Zusammenarbeit wurden wir durch die SBB als Infrastrukturpartner geehrt. Bei einem gemeinsamen Nachtessen übergab Rudolf Buechi, Leiter des Betriebs Infrastruktur SBB, eine kleine Auszeichnung, verbunden mit dem Dank für die gute Zusammenrabeit. Anwesend waren: Hansueli Roth (Gebäudeversicherung Graubünden), Ignaz Zopp (KAFUR), Rudolf Buechi (Leiter Betrieb Infrastruktur SBB), Nadine Inderbitzin (SBB Infrastruktur), Corado Grassi (Kommandant FW Biasca), Hermann Gisler (Kdt Chemiewehr Uri), Gion Tenner (Kdt FW Sursassiala)

Kommandowechsel bei der Kapo Disentis

Am 31.3.2017 tritt Postenchef Clemens Tomaschett in den wohlverdienten Ruhestand. Wir danken ihm für die gute Zusammenarbeit, wünschen ihm alles Gute für die Pension, vor allem viel Zeit, damit er seinen Hobbys nachgehen kann. Am 1.4.2017 beginnt sein Nachfolger und jetziger Stellvertreter Daniel Tschuor die neue Chef-Stelle. Luca Degonda wird Stellvertreter und somit ist das Sechser-Team wieder vollständig. Auch Ihnen beiden wünschen wir viel Erfolg und hoffen auch weiterhin auf gute Zusammenrabeit.   Die Zusammenrabeit Kapo und Feuerwehr funktioniert bei uns beispielhaft. Sicher haben wir den Vorteil, dass jeder den anderen kennt. Es braucht aber noch mehr, wie Vertrauen, Kenntnis der Stärken und Schwächen und gute Handlunsgkompetenzen. Immer wieder zeigt sich diese Zusammenrabeit im Ernstfall, aber auch bei Übungen und manchmal bei einem gemeinsamen Hock. In einer Peripherie, wo die Unterstützung weit weg ist, sind wir aufeinander angewiesen. Tagtäglich beweisen wir, wie Synergien bestmöglichst genutzt werden können – eine Hand in Hand  Zusammenarbeit mit entsprechend guten Resultaten.