Kategoriearchiv: Informationen

S’imaginescha ch’ei brischa e negin vegn a gidar!

Tgunsch in scenari da horror per tuts pertuccai. Quei vala naturalmein era per in accident. Mintgina e mintgin da nus giavischa agid, schi spert sco pusseivel.

Per garantir quei aschi bein sco pusseivel dat ei standards d’intervenziun per l’entira Svizra (ed igl exteriur). Enteifer 15 minutas sto in emprem element d’intervenziun esser sil plaz. Quei munta concret: In vehichel cun pusseivladad da stizzar ed ina equipa cun protecziun dalla respiraziun che sa intervegnir. Tier nus en Sursassiala funcziunescha quei mo sche nus vein en mintga vischnaunca in local da pumpiers cul material necessari e naturalmein era il persunal vitier. Gest a Medel e Tujetsch ei quei ina gronda sfida: Mo cun breigia vegnin nus da tener il diember da pumpieras e pumpiers che nus stuein ver. Perquei duvrein nus tei!

Ils Pumpiers Sursassiala ein in dils pli gronds corps da pumpiers dil Grischun. Nus possedein in equipament fetg modern e sil pli niev stan dalla tecnica. In bien cader procura che nies persunal ei scolaus il meglier pusseivel. Quei fagein nus duront 10 exercezis per onn mintgamai la sera duront duas uras. Sper il survetsch normal da pumpiers nua ch’ei va cunzun per stizzar fiug, fagein nus plirs survetschs per la regiun Cadi ed ina gronda part dalla Surselva. Tier accidents sin via e binari, tier havarias cun chemicalias ed era el tunnel da basa dil Gottard essan nus presents per segidar sch’ei dat accidents ni problems. Quella lavur vegn fatga da nos specialists che possedan ina scolaziun supplementara. Cun tut quei che marscha aunc dasperas semeglia igl onn da pumpiers buca lungurus e mintgina e mintgin decida sezza/sez tgei engaschi ch’el impunda. Grond engaschi munta dapli alarms ed aschia dapli acziun. Era zatgei per tei? Lu scriva inagada ad info@pumpiers.ch, nus vegnin a contactar tei

Tias premissas ein:

  • capir romontsch
  • buna cundiziun fisica e psichica
  • dimora e plaz da lavur cumplein ella regiun
  • min. 18 onns e max. 40 onns (vegliadetgna regulara finescha cun 45 onns)

Aus Alt macht (fast) neu!

15.7.2021. Noch heute gilt Unimog als bestes Geländefahrzeug bei Armee und Feuerwehr. Grund genug zu schauen, was wir mit unserem 30-jährigen Unimog anstellen können. Kilometermässig ist das damals für Disentis gekaufte Fahrzeug nicht weit gekommen. Motor und Chassis sind fast für die Ewigkeit gebaut. So entschieden wir uns, nach einigen Gesprächen mit Fachleuten, das Fahrzeug nicht zu ersetzen, sondern erneuern zu lassen. Die Firma Rosenbauer Schweiz nahm sich der Sache an und offerierte uns ein Refurbishment der Kabine und des Chassis, eine komplette Revision des Motors, der Bremsanlage und der Elektrik, neue Bereifung und einen Ersatz des Aufbaus mit neuer Pumpe und neuem Tank. So sparen wir gegenüber eines Neufahrzeuges rund 300’000 CHF und haben immer noch ein bewährtes Fahrzeug, das vollumfänglich geländetauglich ist, dies mit einer Gesamtbreite von 210 cm. 

Zur Zeit wird das Fahrzeug in Oberglatt ZH fertig umgebaut. Wegen Ferien verschiebt sich die Auslieferung auf September 2021. Doch was wir bei der EInbaubesprechung gesehen haben, hat alle Erwartungen übertroffen: ein praktisch neues Fahrzeug mit modernster Technik. Gerne stellen wir das Fahrzeug im September näher vor.

Die öffentliche Vorstellung und Übergabe erfolgt am 10. Oktober 2021 um 11.00 Uhr in Sedrun.

Neues Personen- und Atemschutzfahrzeug

28.4.2021. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde bei einem Einsatz unser Toyotabus seitlich stark beschädigt. Eine Reparatur lohnte sich nicht, da das Fahrzeug bereits rund 20 Jahre alt war. So luden wir drei Fahrzeugbauer und einen einheimischen Garagisten ein, uns ein neues Fahrzeug zu offerieren. Das Rennen machte die Firma Tony Brändle AG in Wängi TG. 

Heute durften wir ein wunderschönes und zweckmässig eingerichtetes Fahrzeug entgegen nehmen. Die VW T6.1 Caravelle besitzt 8 Sitzplätze und ist mit 4 Atemschutzgeräten samt Zusatzmaterial ausgerüstet. Das Fahrzeug ist nun in Curaglia untergebracht und dient dort dem Ersteinsatzelement Medel als Atemschutzbus. Weitere Besonderheiten sind neben dem klassischen Feuerwehraufbau: die LED-Umfeldbeleuchtung und verschiedene elektrische Installationen für Lampen, Wärmebildkameras und Funkgeräte. Abgerundet wird das Fahrzeug durch unser Design und passt somit perfekt zur Gesamtflotte. Mit der Firma Brändle hatten wir einmal mehr einen unkomplizierten, innovativen und kompetenten Parter zur Seite. Die offizielle Übergabe und Fahrzeugtaufe erfolgt später.

Sicherungskonzept für Scopi 1-3 auf dem Lukmanierpass

Ausgangssituation

In der Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden bei uns drei grosse Stauseen gebaut. Auf dem Lukmanierpass, wo die ursprüngliche Strasse im Tal verlief, musste diese gegen den Berg Scopi gebaut werden, direkt im Lawinenhang hinein. Darum baute man eine Gallerie, später eine zweite. Die Winteröffnung des Passes und die in die Jahre gekommene Strasse mit allen Kunstbauten verlangten nach einer Sanierung und einer neuen Lösung. In den letzten Jahren wurden die Gallerien darum zu einem Tunnel umgebaut, in den nächsten drei Jahren folgt noch ein dritter Teil, die Verlängerung gegen Norden, sodass der neue Tunnel rund. 2.4 Km misst. Die Umwandlung von einer offenen Gallerie zu einem geschlossenen Tunnel verlangt neue Sicherheitstandards.

Neue Einrichtungen

Wie ein Tunnel dieser Klasse ausgerüstet ist, wird vom Bundesamt für Strassen ASTRA vorgegeben. Im Zusammenhang mit diesen Vorgaben wurde auch ein Sicherheits- und Rettungskonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass bei einem Zwischenfall ein zweiseitiger Angriff statfindet (Standard für alle Tunnels in der Schweiz). Nun ist das geografisch nicht einfach zu bewerkstelligen. Der Tunnel befindet sich auf Bündner Boden, sodass der Kanton Graubünden zuständig ist. Natürlich könnte das Tessin miteinbezogen werden (je nach schwere des Zwischenfalls wird dies auch so sein), jedoch hat man versucht, dass der Feuerwehrstützpunkt Sursassiala die Aufgaben so weit wie möglich eigenständig durchführen kann. Damit ein zweiseitiger Angriff möglich ist, wurde auf dem Tunnel eine neue Strasse gebaut. Diese wird im Normalfall für den Langsamverkehr genutzt. Im Notfall dient sie als Zubringerstrasse für die Feuerwehr. Damit sie befahren werden kann, wird bei jedem Portal jeweils eine Rampe gebaut. So ist es möglich, in der schneefreien Zeit auf die Gegenseite zu gelangen. Über die Rettungsstrasse können auch die Sicherheitsnischen und Notausgänge erreicht werden.

Sechs Rettungsnischen mit Überdruckbelüftung, sowie mehrere Notfallausgänge wurden erstellt, damit Personen so rasch wie möglich sich in Sicherheit bringen können. In der schneefreien Zeit kommt man über diese ins Freie. Im Winter müssen die Personen durch die Feuerwehr aus den Nischen gerettet werden. Dies geschieht über den normalen Tunnel.

Ein weiteres Problem ist die Lüftung. Stationäre Lüfter wären nur mit sehr grossem Aufwand möglich gewesen. Grund dafür sind auch wieder die Lawinenzüge. Abluftkamine hätten so gebaut werden müssen, dass Lawinen sie nicht beschädigen können. So wird nun ein mobiler Grossventilator angeschafft, der für die richtige Luftströmung im Tunnel sorgt. Die Wetterverhältnisse am Lukmanier sind unberechenbar, umso interessanter wird es sein, die Lüftungstaktik genau zu definieren.

Im Verlaufe des Winters und Frühjahrs 2021 kommen die Sicherheitseinrichtungen dazu: Beleuchtung, Signalisation, Brandmeldeanlage und Funk. Anschliessend wird mit dem Bau des dritten Teiles begonnen, eine Erweiterung um rund 300 Meter.

Der neue Grossventilator (MGV)

Für die Lüfung haben wir zusammen mit den Verantwortlichen verschiedene Möglichkeiten evauliert. Die Auswertungen sind anspruchsvoll: wir belüften einen Tunnel auf 1950 M.ü.M, an einer Wetterscheide mit schnell änderndem Wetter/Luftdruck. Das bedeutet: der MGV muss möglichst viel Power haben, darf nicht zu viel wiegen, damit er im Notfall (Winter) auch mit dem Heli geflogen werden kann. Vom MGV bis zum Löschroboter haben wir alles geprüft. Schlussendlich brachte die Firma Vogt AG aus Oberdiessbach eine Lösung mit einem MGV des Herstellers BigFire. Die Ausrüstung besteht aus zwei Rollcontainern, die durch uns transportiert, aber im Notfall auch geflogen werden können. Insgesamt müssen, bei ruhigem Wetter, rund 4 Tonnen Luftmasse im Tunnel bewegt werden. Der Tunnel enthält zudem zwei S-Kurven, wie auch eine Steigung und ein Gefälle. Ein Abluftstelle im Tunnel ist nicht möglich.

Marke und TypBIG L105 PI
Luftleistung600’000 m3/h
Saugleistung35’000 m3/h
Luftgeschwindigkeit50 m/s (= 180 km/h)
Schubkraft2000 Newton
Wasserdüsen und Wassermenge10, 200 l/min (7 bar)
Motor55 kW/130 Nm
Gewicht des Lüfters, Modules750 kg/900 kg
Transportzwei Module auf Räder, auch fliegbar
Zusatzmaterial2 Kleinventilatoren, Sauglutten, Luftschlacuh 100 M, Löschmaterial

Der MGV kann natürlich auch anderswo in der Region eingesetzt werden, wie in anderen Tunnels, Tiefgaragen und bei Bränden (löschen, ausblasen und absaugen von Gasen, etc.). 

Gute Reise und auf Wiedersehen!

24.11.2020. Heute verliess unser alter Unimog Sedrun und wurde nach Oberglatt zu Rosenbauer Schweiz überführt. Von dort geht die Reise dann weiter nach Leonding ins Hauptwerk Linz. Das Fahrzeug ist bald 30 Jahre alt: mit wenigen Kilometern auf dem Buckel, aber noch zu jung um zum Alteisen zu gehören. Darum haben wir uns entschlossen, ein Refurbishment durchführen zu lassen. Kabine und Chassis werden überholt, alles andere wird neu gebaut. So erhalten wir zwei Vorzüge auf einem Schlag: das schmale Fahrzeug für den Einsatz im Wald und engen Gassen bleibt (210 cm), der Aufbau, die gesamte Elektrik und Elektronik und die Pumpe werden neu und sind somit aktuell. Noch sind nämlich Ersatzteile für das Fahrzeug erhältlich, sodass wir praktisch ein neues Fahrzeug im Sommer 2021 entgegnehmen dürfen. Schlussendlich kostet das Ganze nur ein Bruchteil eines neuen Fahrzeuges. Wir sind nun gespannt auf das Resultat!

Wir unterstützen den Sanitätsdienst 144

Seit dem 1. Mai 2020 wird die Region Cadi durch den Sanitätsdienst Surselva betreut. Während der Nacht in der Nebensaison und im Sommer rückt bei einem Notfall der diensthabende Notarzt aus. Zusammen mit ihm bringen wir das Ambulanzfahrzeug auf Platz, damit sämtliches Rettungsmaterial sofort eingesetzt werden kann. Zusätzlich weisen wir den Rettungshelikopter ein und bringen Notarzt und Personal zum Patienten. Falls nötig unterstützen wir die Sanitätsteams bei schwierigen Rettungsarbeiten. Unsere Ausbildung erfolgt durch den Rettungsdienst Surselva.

Neue ABC Spezialisten

28.9.2019. Luca Cajacob und Severin besuchen mit Erfolg den ABC Grundkurs in Domat/Ems. Die beiden jungen AdF ergänzen nun unsere ABC-Gruppe und sorgen dafür, dass der hohe Wissenstand erhalten bleibt. Pierino Bisquolm war als Instruktor im Kurs eingesetzt. Herzliche Gratulation!

Zwei neue Offiziere

24.5.2019. Dominik Waldmeier und Ricardo Monn haben den Offizierskurs in Thusis mit Erfolg bestanden. Herzliche Gratulation! Beide füllen zwei wichtige Lücken in der Einsatzführung von Tujetsch und Medel auf. Wir wünschen den frisch gebackenen Offizieren alles Gute und viel Freude in der neuen Funktion!